Samstag, 16. Mai 2020

Stadt Magdeburg - Wettbewerb Eisenbahnknoten Magdeburg zur künstlerischen Gestaltung der Brückenwiderlager

Das Projekt "Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee" ist eines der größten Verkehrsprojekte der Landeshauptstadt Magdeburg seit der Wiedervereinigung. Aufgrund seiner prominenten Lage im Zentrum der Stadt und der Bedeutung als wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist im Rahmen des Bauvorhabens auch Kunst-am-Bau vorgesehen. Der Kunstwettbewerb dient der Förderung von Kunst und Kultur. Er wird bundesweit ausgelobt und als 2-stufiger, offener Wettbewerb mit integrierter Bürgerbeteiligung durchgeführt. Ziel des Kunstwettbewerbes ist das Erlangen von künstlerischen Entwürfen für Wandabschnitte der Brückenwiderlager, ca. 400 m² und die Auswahl des künstlerisch überzeugendsten Entwurfes durch ein Preisgericht. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, welche die folgenden Voraussetzungen erfüllen: professionelle, freischaffende Künstler- und Künstlerinnen, welche zum Zeitpunkt der Auslobung einen ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Die Bewerber müssen Berufserfahrung in der Realisierung von Kunst-am- Bau-Projekten nachweisen (3 realisierte Projekte in den letzten 10 Jahren). Die 1. Stufe besteht in einem bundesweit ausgelobten, offenen Ideenwettbewerb und wird anonym durchgeführt. Die Bewerber/innen sollen in dieser Phase grundsätzliche Lösungsansätze entwickeln. Aus den Bewerbungen der 1. Stufe werden 7 Teilnehmer für die 2. Stufe des Wettbewerbes ausgewählt. Im Rahmen des Auswahlverfahrens der 1. Stufe ist ein Bürgerforum vorgesehen. In der 2. Stufe des Wettbewerbes sind die ausgewählten Entwürfe detailliert auszuarbeiten und vor dem Preisgericht persönlich vorzustellen. Für die Realisierung des Kunstwerkes stehen max.112.000,00 EUR brutto zur Verfügung. Jeder eingeladene Teilnehmer der 2. Stufe erhält pauschal ein Teilnahmehonorar in Höhe von 1.785,00 Euro brutto. Für die 3 Erstplatzierten sind Preisgelder in Höhe von insgesamt: 4.500 Euro brutto vorgesehen. Abgabeschluss der Unterlagen für die 1. Stufe ist der 29.07.2020 bis spätestens 16.00 Uhr. Die Realisierung des Kunstwerkes vor Ort kann frühestens ab 02.07.2021 erfolgen.
Weitere Informationen:
http://www.magdeburg.de/AuslobungKunstamBauEUERA

Sven Giegold - Europaparlament will einen starken und solidarischen Corona-Wiederaufbaufonds

Heute hat das Europaparlament eine wirklich bemerkenswerte und wichtige Resolution zum nächsten mehrjährigen EU-Haushalt und zu einem Corona-Wiederaufbaufonds mit einer fraktionsübergreifenden Mehrheit der Pro-Europäer verabschiedet. Dies ist eine gute Nachricht für Europa. Angesichts der tiefgreifenden Krise, die einige Länder wie Italien und Spanien besonders hart trifft, braucht es jetzt ein gemeinsames Programm, das den europäischen Zusammenhalt stärkt. Wir Grünen haben in den Verhandlungen eine treibende Rolle gespielt und tragen das Kompromissergebnis zwischen den paneuropäischen Fraktionen vollständig mit. Die Resolution fordert einen Wiederaufbauplan, der Mitgliedstaaten hauptsächlich durch EU-Fördermittel unterstützt und finanziert wird durch Anleihen mit langer Laufzeit und neue EU-Eigenmittel. Zu solchen EU-Eigenmitteln zählen ausdrücklich europäische ökologische Steuern und Abgaben. 
Das gemeinsame Aufbauprogramm soll zudem als Priorität den Green Deal und die Digitalisierung fördern und an ökologische, soziale und wirtschaftliche Bedingungen geknüpft sein. Zusammen mit grünen Abgeordneten aus dem Wirtschafts- und Haushaltsausschuss im Europaparlament hatte ich vorher einen eigenen Vorschlag für einen solidarischen und grünen Wiederaufbaufonds vorgelegt. Das Verhandlungsergebnis der Pro-Europäer im Europaparlament enthält viele Elemente unseres grünen Vorschlags. Das alles ist ein großer Erfolg!
Dieser starke Resolutionstext ist ein klares Signal für einen solidarischen und ökologischen Wiederaufbauplan, den Europa so dringend braucht. Die bisherigen nationalen Maßnahmen haben den Binnenmarkt in eine Schieflage gebracht, weil Deutschland seine Wirtschaft um ein Vielfaches mehr stützen kann als alle anderen Länder. Gleichzeitig hat die Coronakrise in den südlichen und finanziell schwächeren Mitgliedsländern viel mehr Opfer gefordert als in Nord- und Mitteleuropa. Doch nur gemeinsam können wir die Eurozone vor dem Auseinanderbrechen bewahren und der von Corona ausgelösten Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit etwas entgegensetzen. Europa funktioniert langfristig nur, wenn in dieser Krise alle wieder herauskommen und kein Land dauerhaft an Prosperität verliert und mit eskalierender Armut zu kämpfen hat. Ein Wiederaufbaufonds, der diese Ziele auch erreichen soll, muss nach dem Willen des Europaparlaments starke 2 Billionen Euro umfassen.
Das Europaparlament zeigt hier seine Stärke: Mutige Positionen im Sinne des europäischen Gemeinwohls. Die Kommission wird in der Resolution ausdrücklich vor Finanzalchemie mit behaupteten großen Multiplikatoreffekten bei EU-Garantien für Investitionskredite gewarnt, wie sie beim Juncker-Fonds einen Scheinriesen erzeugten. Damit soll auch verhindert werden, dass sich die Verschuldung schwer betroffener Mitgliedstaaten in der Krise weiter erhöht. 
Die Resolution wurde mit 505 Stimmen dafür angenommen, bei 119 Gegenstimmen und 69 Enthaltungen. Wir Grünen und die SPD haben geschlossen für die Resolution gestimmt. Auch in der CDU/CSU hat eine große Mehrheit für den Resolutionstext gestimmt. Die Unionsabgeordneten im Europaparlament beziehen damit eine deutlich progressivere und solidarischere Haltung als ihre Kollegen im Bundestag. Trotzdem bedauern wir, dass nicht alle Abgeordneten der Union für diesen guten Text gestimmt haben. Die FDP hat gemeinsam mit der AfD geschlossen gegen die Resolution gestimmt. Damit war sie in ihrer liberalen Fraktion im Europaparlament in der Minderheit. Die deutsche Linke hat sich enthalten, sie waren allerdings auch nicht in die Verhandlungen zum Text der Resolution einbezogen.  Europaabgeordnete aus Schweden, den Niederlanden und Dänemark haben in den Fraktionen der Liberalen und den Christdemokraten gemeinsam mit den Europagegnern gegen die Resolution gestimmt. Im Europaparlament finden sie mit dieser Position aber keine Mehrheit. 
Die proeuropäische Allianz hat zusammengehalten und den gemeinsam eingebrachten Resolutionstext unterstützt. Damit ist die Situation im Europaparlament ungleich erfreulicher als im Rat der Mitgliedsländer, wo einzelne Länder mit ihrer Position einen solidarischen und umfangreichen Wiederaufbaufonds bisher blockieren. Diese Diskrepanz zwischen europäischer Demokratie und dem zwischenstaatlichem Modus zeigt deutlich: Letztlich brauchen wir eine europäische Republik brauchen. Es ist nicht demokratisch, wenn kleine Minderheiten immer wieder blockieren können, was für die große Mehrheit in Europa notwendig ist. Doch solange der Rückenwind für eine verstärkte europäische Demokratie fehlt, brauchen wir zumindest eines: Eine deutsche Bundesregierung, die mit mutigen proeuropäischen Vorschlägen mit anderen Mitgliedsländern zu einem starken Europa beiträgt, statt immer wieder mit Blockaden und Bremsen unangenehm aufzufallen.
Gleichzeitig trifft sich die Eurogruppe heute ein weiteres Mal, um über das in den Grundzügen bereits beschlossene Kreditprogramm der Europäische Investitionsbank und die temporäre europäischen Arbeitslosenrückversicherung (SURE) zu diskutieren. Anstatt sich regelmäßig für bereits verabschiedete Maßnahmen zu feiern, sollten die Finanzminister endlich alle Anstrengungen dem europäischen Fonds für den Wiederaufbau widmen. Der steht zwar zur Diskussion auf der Tagesordnung, eine Entscheidung wird aber nicht erwartet. Denn die Finanzminister hatten diese Frage im April an die Staats- und Regierungschefs weitergegeben, welche wiederum die EU-Kommission um einen Vorschlag gebeten haben. Der Vorschlag der Kommission steht aber weiter aus. 
Die Kommission und die Mitgliedstaaten sollten sich den heutigen Beschluss des Europaparlaments als Beispiel nehmen. Europa braucht jetzt einen ambitionierten und ökologisch nachhaltigen Weg aus der Krise. Eine europäische Reaktion nach dem Motto “zu spät und zu wenig” wie in der letzten Krise wäre eine ernste Bedrohung für die Zukunft Europas.
Weitere Informationen:
https://sven-giegold.de/europaparlament-starker-wiederaufbaufonds/

EU-Kommission startet neue Online-Plattform für Kreativbranche

Die Kommission startete die neue Plattform „Creatives Unite“ für den Austausch von Beschäftigten im Kultur- und Kreativbereich. Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, sagte dazu: „Wir wollen den Menschen im Kultur- und Kreativbereich helfen, während der aktuellen Corona-Pandemie Informationen auszutauschen. Die Pandemie hat verheerende wirtschaftliche Auswirkungen auf den Kultur- und Kreativsektor. Ich freue mich, dass diese Online-Plattform den Kultur- und Kreativsektoren ein Forum bieten wird, auf dem sie ihre Ideen und Initiativen austauschen und gemeinsam Lösungen als Reaktion auf die Krise erarbeiten können.“Der Start der Plattform folgt auf eine Videokonferenz der EU-Kulturminister vom 8. April, auf der Kommissarin Gabriel die Initiative ankündigte. Creative FLIP, ein Pilotprojekt des Europäischen Parlaments, das von der Europäischen Kommission unter der Leitung des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit dem European Creative Hubs Network und anderen Partnern durchgeführt wird, wird bei der Leitung und Betreuung der Plattform helfen. Creatives Unite wird eine zentrale Anlaufstelle für alle sein, die Informationen über Initiativen zur Krisenreaktion des Kultur- und Kreativsektors suchen. Die Plattform wird ihnen helfen, die Vielzahl von Ressourcen zu sortieren, wird Weblinks zu relevanten Netzwerken und Organisationen bereitstellen und bei der gemeinsamen Erstellung und dem Hochladen von Beiträgen zu Lösungsfindungen unterstützen.

Weitere Informationen:

Freitag, 1. Mai 2020

KSN-Stiftung - Ausschreibung Stipendium für bildende Kunst 2020-2021

Die KSN-Stiftung, Stiftung der Kreis-Sparkasse Northeim, vergibt jährlich ein Stipendium für bildende Kunst, das jungen Künstlerinnen und Künstlern aus Niedersachsen, Nordhessen, Bremen und Hamburg ermöglichen soll, in geeigneter Umgebung und ohne große wirtschaftliche Belastung zu wirken.   Das Stipendium ist auf ein Jahr befristet und monatlich mit 750 Euro dotiert. Ferner beinhaltet das Stipendium das mietfreie Wohnen und Arbeiten in einer Atelierwohnung im Northeimer Reddersen-Haus. Das KSN-Stipendium ist ein Anwesenheitsstipendium mit einer Laufzeit von 12 Monaten und  beinhaltet den Aufenthalt in einem Atelier mit separatem Wohnbereich. Unter Berücksichtigung gehobener Qualitätskriterien wählt der künstlerische Beirat die Künstlerin oder den Künstler nach Durchsicht der eingereichten Unterlagen aus. Teilnahmeberechtigt sind freischaffende KünstlerInnen mit Geburtsort, Wohn- oder Studienort in Niedersachsen, Nordhessen, Bremen oder Hamburg im Alter bis zu 35 Jahren. Ein abgeschlossenes Kunststudium ist keine Voraussetzung. Aufgrund der Räumlichkeiten werden Malerei und Grafik bevorzugt. Das Stipendium beinhaltet Wohnen und Arbeiten in der eigens hierfür vorgesehenen möblierten  Atelierwohnung. Bei längeren Abwesenheiten (ab einer Woche) ist der Stifter zu informieren. Für das KSN-Stipendium 2020/2021  erbitten wir die Bewerbungen bis zum 15. Mai 2020.

Weitere Informationen:
https://www.ksn-northeim.de/de/home/ihre-sparkasse/ksn-stiftungen.html

TU Dresden 2021 - Ausschreibung Schaufler Residency

In der Kustodie, einer zentralen Betriebseinheit der TU Dresden, ist für das von THE SCHAUFLER FOUNDATION und der Technischen Universität Dresden kofinanzierte Schaufler Lab@TU Dresden für das Jahr 2021 eine Artist in Residence für den Zeitraum von sechs Monaten ausgeschrieben.

Im Schaufler Lab@TU Dresden befassen sich Wissenschaftler:innen und Künstler:innen mit Wechselwirkungen zwischen den Feldern Technik, Kunst, Wissenschaft und Unternehmertum. Der Fokus liegt dabei vor allem auf Technik als Ressource, als Verbreitungsmedium und als Diskurselement. Leitthema des Labs ist in der ersten Förderphase „Künstliche Intelligenz und gesellschaftlicher Wandel“ (2019-2022; eine dritte Förderphase ist vorgesehen), welches hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Technikentwicklung und gesellschaftlichem und kulturellem Wandel in vorrangig geistes- und sozialwissenschaftlicher Perspektive untersucht sowie künstlerisch bearbeitet und der Öffentlichkeit vermittelt werden soll. Das Schaufler Lab@TU Dresden umfasst 10 Promotionsstellen und ein Artist in Residence-Programm.

Wir möchten engagierten und international tätigen Künstler:innen die einzigartige Gelegenheit geben, mit einer kooperativen Gemeinschaft von Forscher:innen und Studierenden zusammenzuarbeiten und die Ressourcen der TU Dresden für künstlerische und kreative Produktionen für einen Zeitraum von einem halben Jahr zu nutzen.

Die Schaufler Residency@TU Dresden bietet folgende Möglichkeiten:
- Zugang zu einer konkurrenzlosen Vielfalt an Einrichtungen und Werkstätten für die künstlerische Forschung
-  ein Stipendium in Höhe von 3.000,00 Euro netto monatlich für die Dauer von 6 Monaten
-  einen Arbeitsplatz bzw. ein Studio an der TU Dresden
-  Produktionsbegleitung in Höhe von bis zu 10.000,00 Euro
- Einzelausstellung zum Abschluss der Residency mit Ausstellungskatalog in einem namhaften Kunstverlag
- Unterstützung bei der Wohnungssuche
- optional Ankauf eines Werks / von Werken aus der Residency für den Kunstbesitz der Kustodie der TU Dresden 

Künstler:innen haben bis zum 10. Mai 2020 die Gelegenheit, sich mit Konzepten für Forschungsprojekte an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft, und hier explizit Künstlicher Intelligenz und deren Implikationen für die Gesellschaft und Objektkultur, zu bewerben, die 2021 im Schaufler Lab@TU Dresden realisiert werden können. Über die Auswahl der Künstler:in, den/die wir zur Umsetzung seines/ihres eingereichten Forschungsvorhabens einladen, entscheidet die Auswahlkommission des Schaufler Residency@TU Dresden. Mit der Zusage zu einem künstlerischen Forschungsprojekt laden wir den/die ausgewählte Künstler:in ein, dieses in Zusammenarbeit mit den Wissenschaftler:innen der TU Dresden zu entwickeln und zu verwirklichen. Gewünscht sind die Durchführung von Lectures und Workshops im Rahmen des Schaufler Lab@TU Dresden und eines Gastseminares an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.
Bewerber:innen sollten sich durch relevante internationale künstlerische Projekte, eine ausgewiesene internationale Ausstellungstätigkeit sowie eine klare Vorstellung des eigenen künstlerischen Ansatzes auszeichnen und ein Interesse an der TU Dresden als Wissenschaftsstandort und dessen kulturellen, politischen und sozialen Kontexten mitbringen. Sie sollen für die sechsmonatige Residenz mit Forschungsaufenthalt ihren Wohnsitz in Dresden beziehen.
Wir setzen voraus, dass Bewerber:innen explizit am Austausch künstlerischer und wissenschaftlicher Forschung interessiert sind, in transdisziplinären Teams arbeiten wollen und auf einem sehr guten Niveau auf Deutsch oder Englisch kommunizieren können.

Weitere Informationen:

Berlin - Neues Mapping für Berliner Modedesigner und Fashionlabels

Zur Unterstützung der Berliner Modewirtschaft während der Corona-Pandemie hat die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe in Kooperation mit dem Berlin Showroom eine digitale Karte entworfen, die mehr als 100 Berliner Designer und Labels anzeigt. Auf der interaktiven Karte http://map.berlinshowroom.com erhalten Nutzer*innen Informationen zu den aktuellen Bestell- und Liefermöglichkeiten, ob Bestellungen auch abgeholt werden können und Verweise auf die jeweiligen Online-Shops, in denen die Produkte zu finden sind.
Wirtschaftssenatorin Ramona Pop: „Mit der Map unterstützen wir gerade in der Coronakrise die vielen unabhängigen Berliner Designer und Concept Stores. Unter dem Motto #shoplocal wollen wir die Berlinerinnen und Berliner dazu animieren, beim Onlineeinkauf dennoch lokal zu kaufen.“
Veröffentlicht wird die Map, auf der sich die eingetragenen Design-Labels unter anderem nach Kategorien, wie etwa “Womenswear”, “Menswear”, “Lingerie”, “Accessoires”, „Swimwear“, “Bags” und weiteren gefiltert anzeigen lassen, auf der Website des Berlin Showroom.
Über den Berlin Showroom
Zweimal jährlich präsentiert der Berlin Showroom in Paris internationalen Käufern und Pressevertretern die neuesten Kollektionen Berliner Designer. Initiiert wurde der Berlin Showroom von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe / Projekt Zukunft. Er finanziert sich größtenteils durch das Programm „Opening up new markets“ und den EFRE-Fonds. Die Präsentation wird von der IDZ Designpartner Berlin GmbH in Zusammenarbeit mit Arne Eberle press + sales und der Initiative Projekt Zukunft durchgeführt.
Weitere Informationen:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie - Ausschreibung Deutscher Wirtschaftsfilmpreis 2020

Zum 53. Mal vergibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in diesem Jahr den Deutschen Wirtschaftsfilmpreis. Filmbeiträge können ab sofort bis zum 7. Juni 2020 online eingereicht werden.
Der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis fördert audiovisuelle Produktionen, die spannende Aspekte der Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland beleuchten und sie für eine breite Öffentlichkeit aufbereiten. Dadurch werden die Bedeutung der Wirtschaft für den Standort und die hohe Innovationskraft Deutschlands sichtbar und erfahrbar. So wird die (journalistische) Wissensvermittlung über wirtschaftliche und politische Zusammenhänge in der deutschen Gesellschaft durch das Medium Film gefördert. Darüber hinaus trägt der Wettbewerb zur Professionalisierung der Künstler und Kreativen der Filmbranche bei.
2020 wurde der Wettbewerb konzeptionell verändert und gestrafft. Er soll erneut für herausragende filmische Darstellungen in den folgenden drei Kategorien vergeben werden:

(1) Wirtschaft gut erklärt
(2) Wirtschaft gut präsentiert
(3) Nachwuchsfilme

Die besten Nachwuchsfilme werden mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 20.000 Euro ausgezeichnet.
Weitere Informationen:

Österreich - Ausschreibung Marianne.von.Willemer.2020 – Preis für digitale Medien für Frauen

Der Marianne.von.Willemer.2020 – Preis für digitale Medien ist eine direkte Förderung von Künstlerinnen und zeichnet Frauen, die digitale Medien als künstlerisches Werkzeug und Ausdrucksmittel nutzen, aus. Der Preis ist mit 3.600,00 Euro dotierte. Gesucht werden innovative künstlerische Arbeiten, die durch den Einsatz oder die explizite Bezugnahme auf digitale Medien gekennzeichnet sind. Hinsichtlich der technischen Realisierung kann aus einem breiten Spektrum gewählt werden – so können zum Beispiel Arbeiten aus den Bereichen digitale Fotografie, Digital Video, Computeranimation, generative Graphik, digitale Musik, interaktive Installationen, Netz- und Web 2.0-Projekte, Medienperformances, Medienarchitektur etc. eingereicht werden. Neben der künstlerischen Qualität ist auch die spezifische Nutzung digitaler Medien selbst ein Bewertungskriterium. Teilnahmeberechtigt sind in Österreich lebende Frauen, die "Digitale Medien" gestaltend, experimentell und künstlerisch nutzen. Es können Einzelpersonen und Gruppen teilnehmen und die eingereichte Arbeit darf zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht prämiert sein. Einreichfrist: 7. Juni 2020
Weitere Informationen: https://www.linz.at/frauen/57564.php

Kunstuniversität Linz intern - Wettbewerb 'Heldinnen der Krisen'

Aus aktuellem Anlass schreibt der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der Kunstuniversität Linz den Wettbewerb HELDINNEN* DER KRISEN aus, welcher sich an Studierende der Kunstuniversität Linz richtet. Gesucht werden queerfeministische, kritische, knallige, stille, widerspenstige, lustvolle, radikale, visionäre, skandalöse, amouröse Statements, Plakate, Performances, Flyer, Masken, GIFs, Handschuhe und -cremes, Songs, Comics, Gedankenblitze, Fotos, Seifenspender, Filmclips, … Die 5 überzeugendsten Einreichungen erhalten einen Preis von je 300 Euro und werden auf der akg-Website veröffentlicht, ggf. auch produziert. Einreichfrist: 17. Mai 2020.

Weitere Informationen: https://www.ufg.ac.at/Wettbewerbe-Detailseite.2146+M5afc808bc3d.0.html

Pastel Journal - Pastel 100 Competition

Sponsored by Pastel Journal, America’s leading magazine devoted to pastel artists, this annual competition offers cash, prizes and publicity to its talented winners. Get rewarded for your finest work! Winners will be featured in the April 2021 issue of Pastel JournalAll entrants should be prepared to be able to send a hi-resolution print-quality replacement file should their entry be among those selected as a winner.  The contest is open to artists in the U.S. and abroad. Work must be at least 80% soft pastel; no oil pastel.
Deadline + Entry fees:
Early-Bird Deadline: August 5, 2020
All entries—$30
Deadline: September 7, 2020
All entries—$35

All deadlines are at 11:59 PM EST, on the specified date.

Sven Giegold - Hilfspaket für Lufthansa nur mit Bedingungen

Zurzeit wird ein Hilfspaket geschnürt, um die durch die Corona-Einschränkungen schwer getroffene Lufthansa zu stützen. Offen ist dabei bisher, ob es zu einer staatlichen Beteiligung kommen wird und falls ja, unter welchen Bedingungen.
Dazu erklärt Sven Giegold, wirtschafts- und finanzpolitische Sprecher der grünen Fraktion im Europäischen Parlament:
“Eine staatliche Beteiligung an der Lufthansa muss mit entsprechenden Mitbestimmungsrechten verknüpft sein. Als Anteilseigner hätte der Staat eine Verantwortung für den Umgang der Fluggesellschaft mit Mitarbeiterrechten und Klimaschutz. Zur Zeit machen sich europäische Airlines aktiv gegen den Klimaschutz stark. Die öffentliche Hand darf sich selbst nicht schlechter stellen als einen privaten Investor. Eine stille Beteiligung wie von CDU-Politikern bevorzugt, schwächt das Gemeinwohl. Es ist ein neoliberaler Fehlschluss anzunehmen, der Staat sei grundsätzlich der schlechtere Investor und müsse sich daher zurückhalten. Eine stille Beteiligung statt aktiver Mitbestimmung würde im Endeffekt zu einem nachteiligen Ergebnis für die öffentliche Hand führen.”

Dienstag, 21. April 2020

Corona mit Abstand und Maskenschutz in der Öffentlichkeit massiv bekämpfbar? Das Beispiel Stadt Jena

Die Neuinfektionszahlen zu Corona der Stadt Jena lassen aufhorchen. Der Bürgermeister von Jena, Christian Gerlitz, zieht eine vorsichtige positive Bilanz der frühzeitig eingeführten Schutzmaskenpflicht für seine Großstadt in Thüringen. Seit mittlerweile 11 Tagen stagniert die Neuinfektionsrate bei 0, die Anzahl der bestätigten Fälle blieb konstant bei 155, während die Anzahl der bereits Genesenen in der gleichen Zeit auf 130 anstieg. Unter Berücksichtigung der bedauerlicherweise 3 Verstorbenen verbleiben 22 aktive Fälle. Eine klare besondere Bilanz zu Corona - ohne weitere technische Überwachungshilfe, ohne weitere Eingriffe in Grundrecht machbar, effizient und wirksam. Klare Forderung an die politische Führung dieses Landes:

Einführung von Mund- und Nasenschutzmasken bundesweit im öffentlichen Bereich und bei der Arbeit - jetzt !!!!!!!!!! 

Weitere Informationen:
https://gesundheit.jena.de/de/coronavirus

Sonntag, 19. April 2020

Veröffentlichung Kunstband 'Weibliche Kunst - Im Spannungsfeld zwischen Sinnlichkeit und Erkenntnis'

Die Künstlerin Heidemarie Rothe und der Supporter Axel Rehfeld haben zusammen den Kunstband 'Weibliche Kunst - Im Spannungsfeld zwischen Sinnlichkeit und Erkenntnis' veröffentlicht. Auf den 146 Seiten des Kunstbandes  finden sich 110 Abbildungen von 


Acrylkunstwerken der Künstlerin Heidemarie Rothe. Weibliche Kunst wird in der Gesellschaft immer noch unterbewertet. Jetzt ist die Zeit gekommen, den Fokus auf weibliche Kunstschaffende zu richten und die Perspektive der Gesellschaft dahingehend zu erweitern, dass weibliche Kunst eine exzellente Alternative zu männlicher Kunst darstellt.

Weitere Informationen:
https://www.blurb.de/b/10048496-weibliche-kunst-im-spannungsfeld-zwischen-sinnlic

Freitag, 10. April 2020

Great Britain - Artfest Holmfirth 2020 - Call for applications

Artfest Holmfirth returns to The Holmfirth Civic Hall on Saturday 14th and Sunday 15th of November 2020. The event will showcase the work of the very best of British arts and crafts from a hand-picked selection of makers. There will be live art demonstrations throughout the weekend plus art installations in the exhibition halls making Artfest Holmfirth a true celebration of the current arts and crafts movement. Applications are welcome from independent makers and artists, established and new from all disciplines: ceramics, print, jewellery, glass, sculpture, textiles, painting, mixed media, photography. The emphasis for successful selection will be original and handmade work. Spaces are limited and consideration will be made to create an even and fair representation of each discipline. This selling exhibition will give visitors a chance to meet some of the UK's best artists and craftspeople to buy or commission original pieces of contemporary art, craft and design. Over two days in November Artfest Holmfirth will showcase the very best of British arts and crafts from a handpicked and carefully curated selection of makers.

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Ausschreibung LINZimPULS 2020


Die Stadt Linz schreibt das Förderprogramm LINZimPULS in der Höhe von Euro 90.000,– aus. LINZimPULS unterstützt die freie Kunst- und Kulturszene in Linz, verdeutlicht deren Potenzial und Wirkung auf das Linzer Kunst- und Kulturgeschehen und trägt damit zur nachhaltigen Stärkung dieses Bereiches bei. Die Ausschreibung von LINZimPULS 2020 richtet sich an alle freiberuflich tätigen KünstlerInnen und KulturarbeiterInnen – unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft – mit Linz-Bezug. Der Linz-Bezug ist dann gegeben, wenn die Künstlerin oder der Künstler ihren/seinen Hauptwohnsitz in Linz hat oder Linz als dauerhafte Stätte ihrer/seiner kreativen Arbeit und künstlerischen Produktion oder Präsentation gewählt hat. Der Linz-Bezug ist auch aus einem nachweislich kontinuierlichen Engagement in einer Linzer Kultureinrichtung, KünstlerInnenvereinigung oder Kulturinitiative ableitbar, das den Umfang einer rein ehrenamtlichen Tätigkeit oder bezahlten Nebenbeschäftigung überschreitet und maßgeblich zur nachhaltigen Weiterentwicklung von Kunst und Kultur der Stadt im Sinne des Linzer Kulturentwicklungsplans (KEP) beitragen kann. LINZimPULS wird auch an künstlerische und kulturelle Vereinigungen, Initiativen und Projektgruppen (unabhängig von der Rechtsform) vergeben, die im Bereich der zeitbezogenen, innovativen Kunst- und Kulturarbeit kontinuierlich tätig sind und ihren Sitz in Linz haben. Für das diesjährige LINZimPULS-Programm wird keine Themensetzung vorgegeben. Dadurch soll allen Einreichenden die Möglichkeit gegeben werden, Projekte zu Themen einzureichen, mit denen sie sich inhaltlich schon beschäftigen oder beschäftigen wollen. Die Auswahl der Kriterien, deren Relevanz und der zu fördernden Projekte obliegen der Jury des LINZimPULS-Förderprogramms. Der Realisierungszeitraum ist mit Ende 2021 befristet. Bewerbungsende: 16.04.2020
Weitere Informationen:

Ausschreibung European Fashion Award FASH 2020

Der europaweit ausgeschriebene Wettbewerb richtet sich an besonders begabte Designstudenten aller Gestaltungsdisziplinen – insbesondere aus den Bereichen Textil- und Modedesign – in den drei Kategorien Studierende, Bachelor und Master. Die Bewerbung erfolgt mit einem Portfolio bisheriger Projekte und einem Motivationsschreiben (PDF). Beim Sonderpreis Workwear ist zudem eine Entwurfszeichnung gefragt. Die Jury wählt bis zu 20 teilnehmende Personen aus. Details zur Jury folgen in den nächsten Wochen via FASH.berlin und Instagram. Neu ist der Sonderpreis Workwear, der von dem Unternehmen engelbert strauss gestiftet wird. „Workwear ist textile Ingenieurskunst, wir verwenden modernste Materialien und neueste Verarbeitungstechnologien. Ein spannendes Feld für junge Leute im Design“, sagt Henning Strauss. Für den Sonderpreis können sich neben Designschaffenden auch Studierende und Personen mit Abschluss (ab 1. Mai 2019) aus den Bereichen Bekleidungstechnik, Produktentwicklung oder Design-Ingenieur bewerben. Anmeldeschluss ist der 27. April, Einsendeschluss der 3. Mai 2020. Der European Fashion Award FASH 2020 ist mit 5.000 Euro dotiert, der Sonderpreis Workwear mit 1.000 Euro. Zudem erhalten bis zu 20 am FASH teilnehmende Personen eine umfangreiche Förderung: Portfolioberatung, Bewerbertraining und Workshops mit hochkarätigen Experten. Der European Fashion Award FASH zählt zu den international bedeutendsten Förderpreisen für Modestudierende. Er wird ausgelobt von der gemeinnützigen Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie, kurz SDBI.

Weitere Informationen:
http://www.sdbi.de/english-european-fashion-award-fash-2020/

Dienstag, 31. März 2020

Ausschreibung fischer/collegen Kunstpreis 2020

Die Kanzlei für Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung fischer/collegen sucht Sie: Künstlerinnen und Künstler, in deren Werken etwas Besonderes zu finden ist. So wird auch dieses Jahr der mit 3.000 Euro dotierte fischer/collegen Kunstpreis vergeben. Der Preis ist bestimmt für Studierende und Absolventen, deren Abschluss nicht mehr als drei Jahre zurückliegt, schwerpunktmäßig aus den Bereichen der Malerei, Zeichnung und Fotografie. Einsendeschluss für Ihre Bewerbung: 31. August 2020

Weitere Informationen:

Samstag, 28. März 2020

Künstlersozialkasse - Möglichkeiten aktueller temporärer Zahlungserleichterungen

Die Einschränkungen sozialer Kontakte mit allen damit verbundenen Auswirkungen,  von denen die Künstler*innen, Publizist*innen und abgabepflichtige Unternehmen ganz unmittelbar und besonders betroffen sind, erfordern in diesen Zeiten ein möglichst unbürokratisches Verwaltungshandeln. Die Künstlersozialkasse möchte dazu beitragen, die Situation für ihre Versicherten und für die abgabepflichtigen Unternehmen abzufedern, soweit dies im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten möglich ist. Nachfolgend informieren wir Sie über die bis auf weiteres geltenden Regelungen, mit denen wir Zahlungserleichterungen schaffen wollen.


Maßnahmen für Versicherte:
1. Zahlungserleichterungen / Zahlungsaufschub
Bestehen durch die Auswirkungen des Corona-Virus akute und schwerwiegende Zahlungsschwierigkeiten können Sie einen formlosen, schriftlichen Antrag auf Stundung der Beiträge oder Ratenzahlung stellen; dies ist auch per E-Mail an auskunft@kuenstlersozialkasse.de möglich.
Der Antrag soll eine kurze Begründung zu den Umständen der Zahlungsschwierigkeiten beinhalten. Ohne weitere Ermittlungen kann in diesen Fällen eine zinslose Stundung bis zunächst 30. Juni 2020 erfolgen. Dies bedeutet, dass die monatlichen Beitragsforderungen zwar nach wie vor entstehen, jedoch von der Künstlersozialkasse nicht vor Juli 2020 geltend gemacht werden.
2. Minderung des voraussichtlichen Arbeitseinkommens
In unserer Mitteilung vom 16.03.2020 (siehe unten) haben wir über die Möglichkeit informiert, das geschätzte Jahreseinkommen anzupassen. Wenn die Einkommenserwartung infolge der Corona-Krise herabgesetzt werden muss, wird die Versicherungspflicht bis auf weiteres im laufenden Jahr auch dann fortgesetzt, wenn das Mindesteinkommen von  3.900 € jährlich nach aktueller Einschätzung nicht erreicht werden kann.
Das heißt, auch wenn Sie durch die Minderung des Einkommens die Voraussetzungen für die Versicherungspflicht nicht mehr erfüllen würden, wird die Versicherung nicht beendet und der bestehende Versicherungsschutz geht durch eine Einkommenskorrektur bis auf weiteres nicht verloren.
Maßnahmen für abgabepflichtige Unternehmen:
1. Verlängerung des Termins zur Abgabe der Meldung abgabepflichtiger Entgeltzahlungen des     Jahres 2019
Wenn sich durch betriebliche Umstände Verzögerungen bei der Erstellung der Meldung abgabepflichtiger Entgeltzahlungen des Jahres 2019 ergeben sollten, kann eine Verlängerung der gesetzlichen Abgabefrist bis zum 30.06.2020 gewährt werden. Einen  formlosen schriftlichen Antrag können sie mit einer kurzen Begründung per E-Mail an abgabe@kuenstlersozialkasse.de  richten.
2. Zahlungserleichterungen 
Bestehen durch die Auswirkungen des Corona-Virus akute und schwerwiegende Zahlungsschwierigkeiten können Sie einen formlosen, schriftlichen Antrag auf Stundung oder Ratenzahlung stellen; dies ist auch per E-Mail an abgabe@kuenstlersozialkasse.de möglich.
Der Antrag soll eine kurze Begründung zu den Umständen der Zahlungsschwierigkeiten beinhalten. Ohne weitere Ermittlungen kann in diesen Fällen eine zinslose Stundung bis zunächst 30. Juni 2020 erfolgen.
Dies bedeutet, dass Künstlersozialabgaben und monatliche Vorauszahlungen zwar nach wie vor entstehen, jedoch von der Künstlersozialkasse bis zum genannten Zeitpunkt nicht geltend gemacht werden.
3. Herabsetzung der monatlichen Vorauszahlung
Wenn abzusehen ist, dass die abgabepflichtigen Entgeltzahlungen im laufenden Jahr durch die Auswirkungen des Corona-Virus erheblich geringer ausfallen als im Vorjahr, können die monatlichen Vorauszahlungen auf Antrag herabgesetzt werden. Dazu kann der auf der Homepage der Künstlersozialkasse hinterlegte Antrag genutzt oder ein formloses Schreiben eingereicht werden. Der Antrag kann auch per E-Mail an abgabe@kuenstlersozialkasse.de oder telefonisch gestellt werden.
Im Antrag ist die im Jahr 2020 voraussichtlich zu erwartende Summe der abgabepflichtigen Entgeltzahlungen sowie eine kurze Begründung anzugeben.  
Weitere Informationen:

Niedersachsen-Soforthilfe Corona 2020

Wenn Sie als kleines gewerbliches Unternehmen, Soloselbstständige/r oder Angehörige/r der freien Berufe in Folge der Covid-19-Pandemie in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage und/oder in Liquiditätsengpässe geraten sind, können Sie eine Soforthilfe elektronisch beantragen.

Kleine gewerbliche Unternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der freien Berufe (bis 49 Beschäftigte1, bis 10 Millionen Euro Jahresumsatz oder 10 Millionen Euro Jahresbilanzsumme) mit einer Betriebsstätte in Niedersachsen, die sich in einer existenzbedrohlichen Wirtschaftslage befinden und/oder in Liquiditätsengpässe geraten sind, können die Soforthilfe beantragen.

Es ist ausreichend, wenn eines der nachfolgenden Kriterien für die Antragstellerin/den Antragsteller zutrifft:

1. In dem Monat, in dem der Antrag gestellt wird, liegt ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang von mindestens 50 Prozent vor.

2. Der Betrieb wurde auf behördliche Anordnung wegen der Corona-Krise geschlossen.

3. Die vorhandenen liquiden Mittel reichen nicht aus, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten zu zahlen (Liquiditätsengpass). 

Weitere Informationen:

Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst - Sonderausschüttung für Berufsgruppen I + II

Gestern konnte die VG Bild-Kunst in Bonn eine Sonderausschüttung an über 30.000 Berechtigte der Berufsgruppen I und II über einen Gesamtbetrag von ca. EUR 11 Mio. anweisen. Es handelt sich um einen Zuschlag auf die regulären Ausschüttungen 2008 – 2015. Die Abrechnungsunterlagen werden die Mitglieder voraussichtlich erst in der 2. Aprilwoche per Post erreichen. Diese Maßnahme ist in Corona-Zeiten eine sehr schnelle, unbürokratische und konkrete Hilfe für den Kulturbereich.

Weitere Information: https://www.bildkunst.de/index.html