Freitag, 11. Oktober 2013

Köln: EU-Vizepräsident Antonio Tajani stellt Kampagne gegen Produktfälschungen vor

Sportartikel, Kleidung, Spielzeug oder Medikamente – der Handel mit gefälschten Waren ist in der EU und weltweit ein gewaltiges Problem.
"EU STOP FAKES", eine Kampagne gegen Produktfälschungen, will die EU-Bürger für die Konsequenzen sensibilisieren, die der Kauf von gefälschten Produkten nach sich zieht. Am Dienstag kommender Woche stellen der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, und Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, die Kampagne im Zollkriminalamt in Köln vor.
Der Gesamthandel mit gefälschten Produkten beläuft sich auf über 200 Milliarden Euro jährlich – das ist eine ähnliche Summe wie beim Geschäft mit illegalen Drogen. Produktpiraterie schadet der Wirtschaft, vernichtet Arbeitsplätze und gefährdet nicht zuletzt die Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher. In Köln präsentieren Antonio Tajani und Werner Gatzer aktuelle Zahlen zur Marken- und Produktpiraterie. Für Fragen ebenfalls zur Verfügung stehen Norbert Drude, Präsident des Zollkriminalamts, Julian Würtenberger, Leiter der Zoll- und Verbrauchsteuerabteilung im Bundesfinanzministerium, sowie Volker Bartels, Vorstandsvorsitzender des Aktionskreises gegen Produkt- und Markenpiraterie (APM).
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen