Dienstag, 4. Februar 2014

Kultusministerium Sachsen-Anhalt: Stipendiatenaufenthalte auf Schloss Hundisburg und im Kunsthof Dahrenstedt

Das Kultusministerium Sachsen-Anhalt hat bundesweit ein Stipendium in der Sparte „Bildende Kunst/Bildhauer“ für den Aufenthalt auf Schloss Hundisburg bei Haldensleben ausgeschrieben. Der dreimonatige Aufenthalt ist im Zeitraum zwischen August und November 2014 geplant und wird mit monatlich 1.000 Euro gefördert.
Die Ausschreibung richtet sich vorrangig an jüngere Künstlerinnen und Künstler, die mit ihrer Arbeit erste öffentliche Anerkennung erfahren haben, aber in ihrer künstlerischen Entwicklung noch offen sind. Mit dem Aufenthalt auf Schloss Hundisburg soll der künstlerische Nachwuchs des Landes gefördert werden, Bewerbungen von Studierenden sind ausgeschlossen. Das Schloss Hundisburg bei Haldensleben zählt mit seinen barocken Parkanlagen zu den bedeutendsten ländlichen Barockschlössern in Sachsen-Anhalt. Mit dem Weinberghaus steht eine einmalige Arbeits- und Aufenthaltsmöglichkeit zur Verfügung.
Das Drei-Monatsstipendium wurde erstmals 2009 für den Bereich Literatur ausgeschrieben und fand ein großes Echo. In den vergangenen Jahren wurden u. a. Stipendien für Musik, bildende Kunst und Literatur ermöglicht.
Auch den vierwöchigen Aufenthalt auf dem Kunsthof Dahrenstedt (Landkreis Stendal) unterstützt das Kultusministerium mit einem Stipendium. Im Juli 2014 steht zwei Stipendiaten aus dem Bereich „Bildende Kunst“ und „Literatur“ je ein Appartement des Kunsthofes sowie das 80 Quadratmeter große Atelier zum Wohnen und Arbeiten zur Verfügung. Die Künstlerinnen und Künstler erhalten vom Kultusministerium je 1.000 Euro.
Zusätzlich übernehmen die Stadt Stendal, der Verein Stadtwandel sowie weitere private Sponsoren zusammen mit dem Kunsthof die Kosten für die Unterbringung.
Bewerbungen für die Stipendien sind bis 31. März dieses Jahres an das Landesverwaltungsamt des Landes Sachsen-Anhalt, Referat 507 (für Hundisburg) bzw. 501 (für Dahrenstedt), Postfach 200256, in 06003 Halle, zu richten.

Weitere Informationen: www.mk.sachsen-anhalt.de.

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